KI sicher nutzen: Einsteigerkurs für pädagogische Fachkräfte

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Curriculum

Künstliche Intelligenz ist im pädagogischen Alltag angekommen. Viele Fachkräfte fragen sich: Wie funktioniert ChatGPT? Was ist der Unterschied zwischen Claude, Gemini und Copilot? Wie formuliere ich eine gute Anfrage? Und was darf ich aus Datenschutzgründen auf keinen Fall eingeben?

Dieser Einsteigerkurs führt Schritt für Schritt in die Nutzung moderner KI-Assistenten ein. Er richtet sich ausdrücklich an Menschen ohne technische Vorkenntnisse. Du lernst, was generative KI ist, wie du mit einfachen Prompts bessere Ergebnisse bekommst und wie du KI für typische Aufgaben in Schule, Jugendhilfe, Ganztag, Beratung und Verwaltung einsetzen kannst.

Im Mittelpunkt steht nicht Technik, sondern Handlungssicherheit. Du übst, Elternbriefe zu entwerfen, Gesprächsleitfäden vorzubereiten, Teamsitzungen zu strukturieren, Ideen für Projekte zu sammeln, Texte verständlicher zu formulieren und pädagogische Situationen reflektiert zu durchdenken. Gleichzeitig lernst du klare Grenzen kennen: KI ersetzt keine Fachentscheidung, keine Diagnostik, keine rechtliche Beratung und keine Kinderschutzverfahren.

Besonderes Gewicht liegt auf Datenschutz, professioneller Verantwortung und kritischer Prüfung. Personenbezogene Daten von Kindern, Jugendlichen, Eltern oder Kolleg:innen gehören nicht ungeprüft in KI-Systeme. Der Kurs zeigt einfache Anonymisierungsregeln, Prüffragen und sichere Arbeitsroutinen.

Die KMK empfiehlt einen kritisch-konstruktiven Umgang mit KI in schulischen Bildungsprozessen; der EU AI Act sieht zudem KI-Kompetenzmaßnahmen für Personen vor, die mit KI-Systemen arbeiten. ([Kultusministerkonferenz][2])

Lernziele

Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden:

  1. grundlegende Funktionen von KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot erkennen.
  2. typische Einsatzmöglichkeiten und Grenzen generativer KI unterscheiden.
  3. einfache, klare und zielgerichtete Prompts formulieren.
  4. KI-Ergebnisse fachlich, pädagogisch und ethisch einordnen.
  5. personenbezogene und sensible Daten schützen und Beispiele sicher anonymisieren.
  6. KI für Textentwürfe, Planung, Reflexion und Kommunikation anwenden.
  7. KI-Antworten mit Prüffragen bewerten und Fehler erkennen.
  8. pädagogische Verantwortung und KI-Unterstützung klar begrenzen.
  9. eigene Arbeitsroutinen mit KI strukturieren.
  10. nächste Schritte für den sicheren Einsatz im Team kommunizieren.

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